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#NoBaergida ist ein loser Zusammenschluss von Menschen und Organisationen, die ein Zeichen gegen Rassismus in Berlin setzen.

Unsere Bärgida-Recherche ist hier zu finden.

Samstag, 10. September 2016

Bärgida und die 88

Es gibt Zahlenkombinationen, da wird sogar der stammste (Neo-)Nazi plötzlich ganz unruhig, sein rechter Arm reckt sich fast von allein in die Höhe. Auch Bärgida erfreute sich an der Nummer 88 des letzten „Spazierganges“ und wollte diesen Tag mit einer „besonderen“ Route küren.
Erneut sollte es zu der Amadeu Antonio Stiftung gehen. Wir haben uns kurzerhand dazu entschlossen, es nicht ein zweites Mal zuzulassen und haben die Trümmertruppe aufgehalten. Die Kreuzung Friedrichsstraße, Ecke Torstraße war unser Punkt der Blockade. Mit vielen Menschen konnten wir unser Vorhaben umsetzen, wir danken dafür!
Bärgida beendete die Kundgebung am Hauptbahnhof und wir feierten. Wir werden alles daran setzen um die Ansammlung von Rassisten, Nationalisten, Hooligans und Rechtsextremen aufhalten zu können. Am Montag können wir uns erneut beweisen. Schließt euch an, gemeinsam ist vieles möglich!

Montag, 29. August 2016

Als ob es etwas Neues wäre

Was haben wir schon alles geschrieben, hingewiesen und aufgerufen? Bärgida an der Putlitzbrücke, Botschaften, Parteien und am LaGeSo. Die Auswahl der Orte provoziert schon lange, unsere Fassungslosigkeit und auch Tränen versiegten, von vielen ungeachtet und nicht beachtet.

Wir begrüßen Aufrufe von Menschen und Parteien, was wir jedoch nicht gutheißen können ist die vergangene Zeit. Wir wollen und wir werden diese Provokationen nicht vergessen und  rufen dazu auf, dass auch ihr diese nicht vergesst.

Es freut uns, wenn sich heute viele an den Gegenaktionen beteiligen werden, sich mit der Amadeu Antonio Stiftung solidarisieren und so für die Arbeit danken, auch wir tun dies. Jedoch denkt auch an die Menschen auf der Flucht am LaGeSo, an unsere Tränen bei dem Lied der Deutschen auf der Putlitzbrücke, bei all den Orten, wo es in unserem Herzen brannte.

Bis später, 18:30 Uhr Washingtonplatz und per Twitter.

Mittwoch, 27. April 2016

Bärgida - wir sind alkoholisiert

Am heutigen Tag wurde das Urteil im Fall von Christoph Sch. getroffen. Dieser war beschuldigt auf eine Familie mit Migrationshintergrund gepinkelt zu haben. Wir hatten über diesen Fall damals berichtet.

Die Verhandlung war vor einem Schöffengericht und das Urteil war am Ende zwei Jahre und acht Monate ohne Bewährung. Er wurde unter anderem Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in der S-Bahn sowie Körperverletzung angeklagt.

Wir haben den Prozess besucht und stellen fest, dass Christoph entgegen seines üblichen Auftretens sehr zurückhaltend war. Äußerungen tätigte ausschließlich sein Anwalt. Am ersten Verhandlungstag, welcher in der vergangenen Woche stattfand, war er geständig.

Seine 21 Vorstrafen hatte er, wie auch die aktuelle Tat, unter Alkoholeinfluss verübt. Der Alkoholkonsum führte zu keiner Milderung der Strafe, da Christoph seit geraumer Zeit ein Alkoholproblem hat und gegen die Auflagen verstieß. Den Aufenthalt in einer Entzugsklinik hatte er selbst abgebrochen. Einzig das Geständnis führte zu einer Strafmilderung.

Das Urteil ist ein deutliches Zeichen. Die Staatsanwaltschat formulierte es in etwa: „Sie werden nicht etwa wegen Ihrer rechtsextremen Gesinnung verurteilt, sondern für die ekelhafte Art und Weise der Kundgebung.“

Eine detaillierte Prozessbeschreibung haben wir hier für euch bereit gestellt.

Medienberichte
damals:
heute:

Samstag, 12. März 2016

Zusammenfassung: 12.,13.,14. und 15. März


Kurzinformationen zum Aktionsmarathon in Berlin

12.03.2016
„Wir für Berlin – Wir für Deutschland“

Enrico Stubbe, Mitglied und Beisitzer im Vorstand von „Pro Deutschland“, der lange bei Bärgida aktiv war, ruft zu einer Großdemonstration auf. Die Einschätzung des MBR ist hier nachzulesen. Die Presseerklärung von Berlin Nazifrei ist auf der Webseite zu finden.
Download der .pdf - hier klicken + Quelle

Kundgebunden: ab 14:00 Uhr
  1. NoBärgida - Europaplatz
  2. DGB - Washingtonplatz
  3. VVN BdA - Reinhardtstr, Ecke Luisenstr mit Irie Révoltés
  4. DKP - Dorotheenstraße, Ecke Wilhelmstraße
Infotelefon: 0162/7286385
Hashtags: offiziell #berlinnazifrei und b1203
Twitter offiziell: @BerlinNazifrei
Webseite: www.nazifrei.berlin.
Demoticker: www.demoticker.org

13.03.2016
AfD Landesparteitag

Download der .pdf - hier klicken
Nachdem das A&O-Hostel die Veranstaltung am Hauptbahnhof absagte, der Tagesspiegel hat berichtet, wurde die Veranstaltung nach Hohenschönhausen verlegt bei der gleichen Kette (Genslerstr. 18). Direkt neben dem Hotel befindet sich eine Notunterkunft.

Es wurde eine Demonstration angemeldet, diese startet 07:30 Uhr am Hohenschönhauser Tor und führt zum Hostel. Zusätzlich wurde eine Standkundgebung angemeldet. Weitere Informationen über das Bündnis StoppAfD.

14.03.2016
Bärgida verhindern

An dem Montag agieren wir unter dem Motto Bärgida verhindern. Unser Treffpunkt bleibt unverändert am Washingtonplatz. Wir sind fest entschlossen unsere gemeinsame Stärke zu nutzen, um wieder effektiv handeln zu können.

Der Hashtag ist #NoBärgida und wir berichten per Twitter.

15.03.2016 
Internationaler Tag gegen Polizeigewalt
Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt wird 15:00 Uhr eine Kundgebung abhalten. Diese findet im Görli statt, Ecke Lübbener Straße. Der internationale Tag gegen Polizeigewalt ist bisher eher unbekannt und wir unterstützen diesen kreativen Protest. Den Aufruf der KOP ist auf der Webseite zu finden.

Montag, 22. Februar 2016

Stellungnahme: Marcel Göbel


Bereits vor Dezember, als die Akte auf Indymedia erschienen war, hatten wir diesen Fall intern geklärt. Zum Schutz aller Personen auf unseren Demonstrationen und Veranstaltungen hatten wir beschlossen, diese Person auszuschließen. Nach dem Ausschluss war er auf keiner unserer Demonstrationen mehr anwesend. Die Rigaer94 informierte kurz vor dem Jahreswechsel.

Foto: 11.09.2015, Haus-R, LaGeSo
Erlaubnis Fotograf vorhanden, Einverständnis vorhanden
Sein erstes Erscheinen auf unseren Demonstrationen war nach dem 15.06.2015. Bei diesen war er ausschließlich als Schutz für den Lautsprecherwagen aktiv. In dieser Zeit half er ebenfalls am LaGeSo. Weder bei uns noch bei Moabit-hilft war er in die Organisation eingebunden.

Moabit-hilft und wir warnen hiermit öffentlich vor dieser Person. Inwieweit er Kontakte aufgebaut hat, können wir nicht beurteilen. Personen, die einen engeren Kontakt hatten, sollten in der Zukunft acht geben. In der letzten Zeit soll er, eigene Aussage, bei mehreren Demonstrationen gewesen sein. Neben den Pegidademonstrationen in Potsdam und Berlin soll er auch in Rathenow gewesen sein.

Ab Minute 34 spricht Marcel


Samstag, 6. Februar 2016

Aufruf für den 06.02.2016

Für den 6.2.2016 hat Pegida zu einem europaweiten Aktionstag der Nationalisten unter dem Motto „Festung Europa“ aufgerufen.

In ihrem Mobilisierungsvideo spricht Tatjana Festerling über die „skrupellosen, verrohten  muslimischen Männer“ mit denen die Geflüchtetenunterkünfte vollgestopft seien. Auch in Berlin hat der hiesige Pegida-Ableger Bärgida zu einer Veranstaltung am Hauptbahnhof mit anschließender Demonstration zum Platz des 18. März am Brandenburger Tor aufgerufen, ausgerechnet zu dem Ort an dem in den vergangenen Tagen Kurden einen Hungerstreik durchgeführt haben. An dem Ort, an dem Menschen für Freiheit und Demokratie gelitten haben, wollen nun rassistische Hetzer wie Karl Schmidt oder Manfred Rouhs ihre unsägliche Ideologie verbreiten.

Aktionskarte 06.02.2016
Schon schlimm genug, dass in Berlin mittlerweile 57 „Abendspaziergänge“ dieser „besorgten“ Bürger stattfinden konnten, durchgesetzt und gedeckt von massiver Polizeipräsenz, auch in Potsdam konnte dieser unsägliche Haufen inzwischen Fuß fassen. In der Presseerklärung zum 57. „Abendspaziergang“ vom 1. Februar 2016  wiederholt Bärgida die inzwischen längt widerlegte Behauptung, dass die 13 jährige L. von Arabern entführt und vergewaltigt worden sein. Bärgida war es auch, die zusammen mit dem „Internationalen Konvent der Russlanddeutschen“ zu einer Demonstration am 23.1.2016 vor dem Kanzleramt zu diesem Thema aufrief. Eine weitere Veranstaltung ist für den 24.2.2016 geplant. Bärgida versucht, in Berlin die Deutungshoheit zum Thema Zuwanderung zu erlangen.

Dies können und werden wir nicht zulassen. Wir rufen daher alle Antifaschistinnen und Antifaschisten in Berlin und Umgebung auf, am Samstag um 13:30 Uhr gemeinsam mit uns zum Hauptbahnhof zu kommen. Im Anschluss an die Kundgebung dort werden wir durch Mitte zum Brandenburger Tor laufen. Danach statten wir der #Rigaer einen Besuch ab!

Freitag, 15. Januar 2016

Radio und Rigaer

Gemeinsam los.

Wir hatten gestern unser erstes Radiointerview. Damit ihr in den Genuss kommt, könnt ihr es nun im Nachgang anhören.

Auf der Seite von Funkfabrik B könnt ihr diese und alle anderen Sendungen hören. Wir haben uns mit Bärgida und Pogida befasst, uns die besten Momente aus dem Bärgidabus gegeben und einfach gemeinsam eine gute Zeit verbracht.

Die Busszene haben wir als Datei erhalten und dürfen sie euch zur Verfügung stellen. Den Download findet ihr hier. Wer nicht weiß um was es geht findet Bärgida im Bus auf YouTube (Alternativlinks sind nicht mehr verfügbar).

Wir danken Afri und Veit für das Interview und die Einladung und möchten darauf hinweisen, dass die beiden sehr schöne Ideen zu ihrem Radio haben. Darüber werden wir später genauer berichten. Nach der Sendung sind wir dann gemeinsam in die Rigaer gefahren.

Mehr von den beiden gibt es jeden Monat, das Zuhören ist auch für Hunde geeignet!